Ausnahmeregelungen bei Immo-ESt: Wann ist man von Steuerpflicht befreit?

Ausnahmeregelung IMMO-ESTBeim Verkauf der Eigentumswohnung kommt die Immobilienertragssteuer (kurz ImmoESt) zum Tragen. Es gibt aber bestimmte Ausnahmeregelungen, die Sie von der Steuerpflicht befreien. Ihre all-in-one Gebäudeverwaltung hat die Übersicht:

In diesem Zusammenhang gibt es die sogenannte Hauptwohnsitzbefreiung. Hierbei muss die Verkäuferin der Wohnung zumindest zwei Jahre im Objekt der Veräußerung seit der Herstellung oder dem Erwerb ihren Hauptwohnsitz gemeldet gewesen sein. Dies gilt ebenfalls, insofern als die Verkäuferin innerhalb der letzten zehn Jahre vor dem Verkauf der Eigentumswohnung mindestens fünf Jahre hindurch als Hauptwohnsitz in diesem Objekt lebte. Liegt dieser Fall jedoch nicht vor, so gilt es abzuwiegen, ob durch die Veräußerung ein Gewinn rausspringt (Diff. Zwischen Erlös und Anschaffungskosten). Dabei wird wiederum zwischen der Anschaffung von Grundstücken vor dem 31. März 2002 („Alt-Grundstücken“) oder danach „Neu-Grundstücken“ differenziert. Handelt es sich um letzteres so gelten der tatsächliche finanzielle Herstellungs- bzw. Anschaffungsaufwand, wohingegen es bei Alt-Grundstücke grundsätzlich pauschaliert 86% des Veräußerungserlöses umfasst.

Mit Jahresbeginn 2016 kam es zu einer Erhöhung des ImmoESt-Steuersatzes von 25% auf 30% des so ermittelten Veräußerungsgewinns. Des Weiteren wurde im Mai 2017 die Befreiung der Steuer nur für Grundstücke festgelegt, die ein Bauplatz für das Eigenheim erfordern. Näheres dazu finden Sie hier.

Diese News wurde von der all-in-one Gebäudeverwaltung GmbH, einem Unternehmen der Limberg Real Estate Group, zur Verfügung gestellt. Weitere Information dazu finden Sie bitte hier.