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Betriebskostenabrechnung - Was man beachten sollte

Betriebskostenabrechnung – Was man beachten sollte

Die Betriebskosten machen einen großen Teil der Miete aus. In der einmal jährlichen Abrechnung wird genau aufgeschlüsselt, was darunter fällt.

Vermieter haben Zeit das vorherige Jahr, bis zum 30. Juni abzurechnen, falls die Wohnung unter die Bestimmungen des MRG fällt.

Betriebskosten laut dem Mietrechtsgesetz sind:

– Öffentliche Abgaben

– Kosten für Kaltwasser

– Laufende Betriebskosten für z.B. Wartung, Service bzw. Strom für die Heizung oder den Lift

– Kosten für die regelmäßige Rauchfangkehrung laut Kehrordnung, Schädlingsbekämpfung, Unratabfuhr und die Kanalräumung

– Beleuchtung der Wohnhausanlage (Hof, Gang, …)

– Kosten für die Versicherung des Hauses bei BrandschadenBetriebskostenabrechnung - Limberg Real

– Kosten für andere Schäden wie z.B. Sturmschäden, Glasbruch etc.

– Aufwendungen für die Verwaltung und die Hausbetreuung

Was nicht zu den Betriebskosten zählt:

– Kosten für die Entrümpelung der Wohnhausanlage

– Kosten für Warmwasser & Heizung

– Strom in den Wohnungen

– Reparaturkosten in der Wohnhausanlage (z.B. Lichter, Gegensprechanlage, …)

– die Wasserversorgung durch eine öffentliche Wasserleitung Usw.

Wie werden die Betriebskosten richtig aufgeteilt?

Soweit nichts anderes zwischen Vermieter und Mieter ausgemacht wurde, kommt es auf die Wohnnutzfläche an. Als Beispiel: Die gesamte Wohnhausanlage hat eine Nutzfläche von 1.000 m2. Der Vermieter kann bei einer Wohnung die 100 m2 beträgt, zehn Prozent der Betriebskosten in Rechnung stellen.

Ebenso teilen Mieter sich die Kosten für Gemeinschaftsanlagen wie zum Beispiel einen Lift nur dann, wenn diese auch tatsächlich genutzt werden können.

Fristen für Vermieter und Mieter

Neben der Aufteilung der Betriebskosten, sind Vermieter sowie Mieter dazu verpflichtet gewisse Fristen einzuhalten.

Wenn Wohnungen unter die Bestimmungen des MRG fallen, hat der Vermieter bis zum 30. Juni des Folgejahres Zeit, die Betriebskostenabrechnung zu erledigen. Falls der Vermieter es bis dato nicht schafft, muss der Mieter diese auch nicht zahlen.

Falls Sie weitere Fragen oder Informationen haben, können Sie uns hier gerne kontaktieren.

Bild: Stockfotos-MG – Fotolia.com