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E- Ladestationen am Wohnort

E-Autos sind im Vormarsch. Damit einher geht der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur. Am praktischsten ist ein Stromladeanschluss für das E-Auto natürlich direkt am Wohnort. Für private Hausbesitzer ist das Laden relativ einfach machbar, komplizierter allerdings stellt sich dieses Unterfangen für Personen, die beispielsweise in mehrgeschossigen Wohnanlagen
leben, dar. Aktuell müssen die meisten Mieter selbst für die Lademöglichkeit sorgen. Die Stromversorgung läuft dann über den Haushaltsstrom der eigenen Wohnung. Sprich, der Mieter muss ein Stromkabel vom Stromzähler der Wohnung in die Garage legen lassen. e-tanken am wohnortEin Nachrüsten oder Verändern von allgemeinen Teilen der Liegenschaft ist (z. B. eines mehrstöckigen Wohnhauses) dem gesetzlichen Formalismus von § 16 WEG unterlegen.
Demnach müssten alle Wohnungseigentümer um Zustimmung gefragt werden – und in der Regel auch die mobilitätstechnische Aufrüstung zahlen.
Die technische Umsetzung stellt vor allem bei älteren Bauten ein Problem dar, weil kaum ein Wohnungsanschluss ist für die hohen Ladeleistungen für ein Elektroauto ausgelegt ist. Zusätzlich erhöhen sich dadurch die Ausgaben für alle Hausbewohner, weil der ursprünglich gemeldete Grundbedarf des Wohnbaus überschritten wird. Bei Neubauten wird mittlerweile vorgesorgt: Leerverrohrungen in den Garagen bereiten das Nachrüsten mit Ladestationen bereits vor. Langfristig ist geplant, direkt bei den Abstellplätzen in den Wohnhausgaragen die Möglichkeit zum Laden geben, der Stromzähler steht hier direkt beim Parkplatz.

Autorin: Szabina Pusker