Eintrittsrecht in den Hauptmietvertrag als Lebensgefährter: Mietrechtsgesetz

737601_web_r_k_b_by_i-vista_pixelio-de__0Immer wieder kommt es zu Unklarheiten im Mietrechtsgesetz, die beim Mieter große Besorgnis erregt. Eine Frage hierbei ist beispielsweise, ob man im Todesfall des Lebensgefährten in der Wohnung bleiben darf oder nicht. Ihre all-in-one Gebäudeverwaltung hat die Antworten für Sie parat und erklärt das Mietrechtsgesetz:

Ist der Hauptmietvertrag zwischen dem Vermieter und Ihren Lebensgefährten abgeschlossen worden so ist es ein Irrglaube, dass das Mietrechtsgesetz gemäß § 14 Abs. 1  keinerlei Schutz bietet. 

Auch wenn Sie nicht verheiratet sind verfügen Sie über ein Eintrittsrecht in den Mietvertrag. Dies ist im § 14 Abs. 3 MRG insofern geregelt, als man als Lebensgefährte mit dem Partner mindestens drei Jahre hindurch gemeinsam in der Wohnung gelebt hat und es in wirtschaftlicher Sicht einer Ehe im gemeinsamen Haushalt entspricht. Die Mindestdauer kommt nur dann zum Tragen, wenn man die Wohnung nicht zu  Beginn gemeinsam bezogen hat. Um außerdem als Lebensgefährte in den Hauptmietvertrag eintreten zu können muss ein dringendes Wohnbedürfnis bestehen. Dies liegt dann vor, wenn Sie über keine andere Unterkunft verfügen. Hierbei ist zu beachten, dass Sie für Verbindlichkeiten des früheren Hauptmieters haften.

Diese News wurde von der all-in-one Gebäudeverwaltung GmbH, einem Unternehmen der Limberg Real Estate Group, zur Verfügung gestellt. Weitere Information dazu finden Sie bitte hier.