Einziehen einer Rigips-Wand in Mietwohnung: Der Eigentümer hat das letzte Wort

711975_web_r_k_b_by_rainer_sturm_pixelio-de_Die eigenen vier Wände nach Belieben umzugestalten erweist sich in Mietwohnungen als längeres Unterfangen. Denn für gröbere Änderungen muss stets zuvor der Vermieter um Zustimmung gebeten werden. Ihre all-in-one Hausverwaltung informiert:

Grundsätzlich empfiehlt es sich einen Blick in den Mietvertrag zu werfen, worin Regelungen zur Veränderungen des Mietgegenstands festgeschrieben werden. Möchten Sie beispielsweise eine Rigips-Wand aufstellen so ist dies als wesentliche Veränderung des Mietgegenstandes zu werten, weshalb eine Kontaktaufnahme mit dem Eigentümer des Objekt schriftlich notwendig ist.

Dies wird im Mietrechtsgesetz (MRG) geregelt, wobei unwesentliche Änderungen am Bestandsobjekt dem Vermieter nicht zwingend mitzuteilen sind. Im Falle von wesentlichen Änderungen hat der Eigentümer zwei Monate Zeit zu Ihrer Anzeige Stellung zu nehmen. Erfolgt keine Rückmeldung ist dies als Einwilligung zu deuten.

Erfolgen verändernde Arbeiten in der Mietwohnung ohne den Eigentümer zu informieren besteht die Möglichkeit eine Besitzstörungsklage einzureichen.

Diese News wurde von der all-in-one Gebäudeverwaltung GmbH, einem Unternehmen der Limberg Real Estate Group, zur Verfügung gestellt. Weitere Information dazu finden Sie bitte hier.