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Geförderte Wohnhaussanierung THEWOSAN

Die thermisch-energetischen Wohnhaussanierung möchte durch Reduktion von Luftschadstoffen und CO2–Ausstoß zur Verbesserung der Umweltsituation beitragen. Weiters soll der Energieverbrauch ohne Komfortverlust maßgeblich gesenkt werden, und so  die Versorgungssicherheit zu erhöht und die Betriebskosten zu reduziert werden. Dadurch ergibt sich eine nachhaltige Erhaltung bzw. Steigerung des Marktwerts der Wohnungen. Im Wesentlichen werden Maßnahmen gefördert, die zur Verringerung des Heizwärmebedarfs führen, also die Dämmung der gesamten Gebäudehülle betreffen. Darüber hinaus soll die ökologische Optimierung des Gebäudes (z.B. durch Verbesserung des Heizsystems, Einbau einer kontrollierten Wohnraumlüftung, Verwendung ökologisch unbedenklicher Baustoffe u.v.m.) angeregt werden. Eine Kombination mit Förderungen von Einzelverbesserungen an und im Gebäude bzw. Aufzug als Einzelmaßnahme, von Solarförderungen und Dachgeschoßausbauten sowie Zubauten von vollständigen Wohnungen ist möglich.

Folgende Bereiche können unter THEWOSAN gefördert werden:

wohnbauförderung

Thorben Wengert_pixelio

  • umfassende thermisch-energetische Sanierung – möglichst niedrigen Heizwärmebedarf des Gebäudes nach der Sanierung, z.B. Nachkriegsgebäude der 1950er bis 80er Jahre;
  • Deltaförderung fokussiert ebenfalls auf die Reduktion des Heizwärmebedarfes und kann gewährt werden, wenn aus technischen, rechtlichen oder wirtschaftlichen Gründen die Mindeststandards für eine umfassende thermisch-energetische Sanierung nicht erreicht werden können. Z.B. bei Gründerzeithäusern mit erhaltenswerten Fassaden
  • Einzelbauteilsanierung ermöglicht eine zeitlich gestaffelte Sanierung. Es muss allerdings zuerst Sanierungskonzept für das gesamte Gebäude zu erstellen, das die Erreichung der Anforderung der aktuellen gültigen Bauordnung beinhaltet.

Gemäß § 38 Abs. 2 – WWFSG 1989 – LGBl. Nr. 18/1989 idF. LGBl. Nr. 08/2017 muss die FörderungswerberIn ein Drittel der Gesamtbaukosten aus Eigenmitteln finanzieren. Die umfassende THEWOSAN-Förderung besteht aus einem nichtrückzahlbaren Beitrag dessen Höhe durch die Relation zum Standard Niedrigstenergiegebäude bzw. dem Gesamtenergieeffizienzfaktor für die Berücksichtigung weiterer haustechnischer Verbesserungen bestimmt wird.

Autorin: DI Kathrin Gebhardt