Grillspaß am Balkon: So vermeiden Sie zusätzlichen Zündstoff mit den Nachbarn

Grillspaß am BalkonMit den steigenden Temperaturen liegt der vermehrte Duft von brutzelnden Steaks in der Luft. Während dem Grillspaß im hauseigenen Garten keinerlei Grenzen gesetzt sind (zumindest solange es sich um geeignete Grillvorrichtungen handelt) gilt es vor allem im Stadtbereich auf Balkonen einiges zu beachten. Ihre all-in-one Hausverwaltung berichtet über Grilleinschränkungen:

Grundsätzlich sind Grillvorschriften zumeist in Mietverträgen oder Hausordnungen geregelt. Der oftmals diskutierte Unterschied zwischen Elektro- vs. Holzkohlegrill kommt in der Rechtslage kaum zum Tragen, solange die Rauchentwicklung das zulässige ortsübliche Maß nicht übersteigt. Dabei kann der Geruch dennoch für Zündstoff mit den Nachbarn sorgen. Werfen Sie somit immer einen Blick in den Mietvertrag, da hier oft Grillregelungen festgeschrieben sind. Um übermäßige Rauchentwicklung zu vermeiden empfiehlt sich ein Elektrogrill. Sollten keine Vereinbarungen vorhanden sein, sind nach § 364 ABGB indirekte Einwirkungen, wie Rauch oder Geruch nicht untersagt sofern es kein ortsunübliches Ausmaß einnimmt. Bei starken Beeinträchtigungen der Umgebung kann man nur mittels Unterlassungsklage Abhilfe verschaffen.
Achten Sie bei Ihren Grillfeiern außerdem auch auf die Ruhezeiten (22 Uhr bis 6 Uhr früh). Gerade Balkone im Innenhofbereich sorgen für ein unzumutbares Lärmausmaß und können Nachbarn stören. Zur Sicherheit sollte auch immer ein Eimer mit Wasser parat stehen.

Diese News wurde von der all-in-one Gebäudeverwaltung GmbH, einem Unternehmen der Limberg Real Estate Group, zur Verfügung gestellt. Weitere Information dazu finden Sie bitte hier.