Honig-Farm inmitten der Stadt: Grauzone im Wohnrecht

702201_web_r_k_b_by_rene_albarus_pixelio.de_Honig von dem eigenen Bienenstock zu holen klingt auf den ersten Blick für so manchen Wiener als fragwürdig.  Was vielen als erstes in den Sinn kommt ist die Frage, wie soll das bitte möglich sein? Prallen nicht jegliche Vorschriften betreffend Zucht, Tierschutz und Wohnrecht aufeinander? Ihre all-in-one Hausverwaltung berichtet, wie es möglich ist sein eigenes Bienenhotel in Wien zu eröffnen:

Während auf der einen Seite das sogenannte Wiener Bienenzuchtgesetz zum Tragen kommt, betrifft es auch die Flächenwidmung, welche hierfür nur gewidmete Bereiche vorsieht, die ländliches Gebiet umfassen.

Hobbyimker im Stadtbereich stoßen somit auf einen rechtlichen Graubereich. Das gilt im Übrigen auch für wohnrechtliche Belange. Gerade im Hinblick auf die Orts(un)üblichkeit des Bienenflugs gibt es nach wie vor Unklarheiten. Dennoch steigt die Anzahl an Bienenstöcken in Wien, was in Zukunft den steigenden Trend hin zur Ortsüblichkeit fördern wird. Im Zuge dessen ist auch das Mietrecht entscheidend, denn es erfordert in jedem Fall die Zustimmung des Eigentümers selbst. Besteht Gefahr für andere Mieter und Nachbarn so gibt es die Möglichkeit der Unterlassung, aber nicht einer Mietzinsminderung.

Betreffend Wohnungseigentümer, die einen Bienenstock auf ihrer eigenen Terrasse umsetzen möchten, sind Regelungen nicht eindeutig. Hier ist  nach wie vor unklar, ob sämtliche Miteigentümer ihre Zustimmung erteilen müssen, insofern als es die Außenhaut des Gebäudes betreffe. Da es sich außerdem um eine nicht widmungsgemäße Nutzung der Terrasse handelt, kann eine Genehmigung erforderlich sein. Nichtsdestotrotz, wächst durch den aktuellen Trend in Richtung Zuwachs von Stadt-Imkern die Notwendigkeit detaillierter Regelungen immer mehr.

Diese News wurde von der all-in-one Gebäudeverwaltung GmbH, einem Unternehmen der Limberg Real Estate Group, zur Verfügung gestellt. Weitere Information dazu finden Sie bitte hier.