Immobilienaktien versus Fonds: Dynamiken in Österreich

ImmobilienaktienImmobilien gelten als sicherer Hafen in vielen europäischen Städten und locken dementsprechend nicht nur inländische sondern auch viele ausländische Investoren an. Dabei spielen Immobilienaktien in Österreich jedoch eine äußerst geringe Rolle, da indirekte Investments hierzulande vielmehr in Fonds fließen. Im Fokus dabei steht stets die Diversifikation des Immobilienportfolios anhand verschiedener Konjunkturzyklen. Während sich der Wert einer Aktie aus den Gewinnen und der Bewertung eines Unternehmens zusammensetzt, geht es bei offenen Fonds um Miet- bzw. Zinserträge als auch um dem Wert der Immobilien selbst. Handelt es sich um die liquideste Art der Anlage in Wohnen, sprich börsennotierte Immobilienaktien so ist es möglich diese zum Marktwert zu verkaufen. Sie sind allerdings stark von der Volatilität der Märkte abhängig, wobei gerade die Auswirkungen der Finanzkrise starke Narben hinterließen. Wirft man einen Blick auf die Landschaft an Immobilienfonds in Österreich so fällt die Entwicklung des IATX der Wiener Börse eher bescheiden aus. Stellt man offene Immobilienfonds hierzulande gegenüber so erweist sich der Immobilienindex im Jahr langfristig gesehen als relativ stabil, wobei Publikumsfonds um ein Prozent (Kenngröße TER) zulegten. Im Fall von Immobilienaktien zeigt sich eine deutlich größere Rendite (IATX stieg in den letzten 3 Jahren um mehr als 40 Prozent).

Diese News wurde von der all-in-one Gebäudeverwaltung GmbH, einem Unternehmen der Limberg Real Estate Group, zur Verfügung gestellt. Weitere Information dazu finden Sie bitte hier.