Leistbarer Wohnraum: Unterschiedliche Wahlkampf-Positionen auf einem Blick

Leistbarer WohnraumDer Schrei nach leistbaren Wohnraum wird immer lauter. Das ist längst nicht an der heimischen Politik vorbei gegangen. Doch die verschiedenen Positionen sind so weit auseinander, dass sich kein Kompromiss beschließen lässt. Gerade vor der anstehenden Nationalratswahl greifen viele das Wahlthema auf. Ihre all-in-one Gebäudeverwaltung hat die Programme zum Thema Wohnen für Sie zusammengefasst:

Während sich die SPÖ vor allem für ein einheitliches bundesweites Mietrecht einsetzt, Maklergebühren auf Eigentümer umwälzen möchte und vor allem für strengere Instrumente zur Mietpreisregulierung steht, findet man in der ÖVP gegenläufige Vorschläge. Hier argumentiert man für mehr Transparenz in der Vergabe von sozialen Wohnbau sowie für eine Senkung staatlicher Gebühren wie bspw. der Grunderwerbssteuer oder Eintragungsgebühr. Auch die erhöhte Möglichkeit der Mietkaufoption wird propagiert. Diesen Vorschlag unterstützt im übrigen auch die FPÖ, die jedoch zusätzlich Deutschkenntnisse als Voraussetzung für den Anspruch auf eine geförderte Wohnung nennen. Flächendeckende Preisregulierungen seien am Wohnungsmarkt realitätsfremd.

Die Grüne Partei setzt dem vielmehr eine Forderung nach einer Mietzinsobergrenze entgegen und fordert die Wiedereinführung der Zweckwidmung von Wohnbauförderungen. Auch die NEOS haben das Wohnthema aufgegriffen und fordern, dass unbefristete Mietverträge ohne Grund mit einer einjährigen Kündigungsfrist beendet werden können. Dennoch scheint eines klar zu sein: Weder strenge Preisregulierungen, noch eine komplette Liberalisierung des Wohnungsmarktes werden die angespannte Situation in der Immobilienwirtschaft lösen.

Diese News wurde von der all-in-one Gebäudeverwaltung GmbH, einem Unternehmen der Limberg Real Estate Group, zur Verfügung gestellt. Weitere Information dazu finden Sie bitte hier.