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Limberg unterstützt das Burgtheater

Sich mit Immobilien zu befassen bedeutet für uns ein starkes ästhetisches Interesse, Freude und Vergnügen an schönen, kunstvollen Ausführungen und einem feinfühligen Umgang mit Materialien. 1888 wurde das Burgtheater, wie wir es kennen, von Gottfried Semper, er entwarf den Grundriss  und Karl Freiherr von Hasenauer, der die Fassade gestaltete, in den Formen der italienischen Hochrenaissance gebaut. Es wurde mit der Hofburg durch einen heute vermauerten Tunnel verbunden, sodass der Kaiser und andere Hofmitglieder unterirdisch per Kutsche zu den Vorstellungen gelangen konnte. Die Bauarbeiten begannen 1874 und wurde nach 14 Jahren von Hasenauer alleine fertiggestellt. Die Innenausstattung ist üppig und im Barock gehalten. Der Wiener Maler Gustav Klimt schuf, gemeinsam mit seinem Bruder Ernst und dem Künstler Franz Matsch, die Deckengemälde in den beiden Stiegenhäusern. In der Feststiege bildete Gustav Klimt die Künstler des Antiken Theaters Taormina auf Sizilien nach. Im Stiegenhaus, auf der Kaiserstiege (sie war dem Kaiser vorbehalten), entwarf er das Londoner Globe Theatre und die Schlussszene aus Shakespeares ‘Romeo und Julia’. Über dem Eingang zum Zuschauerraum findet man den ‘Eingebildeten Krankenvon Molière. Im Hintergrund verewigte sich der Maler mit seinen beiden Kollegen. 
Aus Freude an der Kunst, sei es Architektur, Design, Gemälde und vor allem aber auch Theater, haben wir uns entschlossen, dieses Jahr als Sponsor des Burgtheaters aufzutreten.

Autor: Dr. Clemens Limberg