Österreichische Wohnbaupolitik verabsäumt Klimaziele weitgehend

WohnbaupolitikDer Klimawandel bringt zunehmende Herausforderungen mit sich, die auch den Wohnbau stark beeinflussen. Dabei stellt sich die Frage, wie nachhaltig sind Österreichs Bundesländer im Hinblick auf Klimaschutz im Gebäudebereich? Ihre all-in-one Hausverwaltung hat die Antworten:
Kein einziges Bundesland in Österreich nehme wahrlich eine Vorreiterrolle innerhalb der Klimapolitik ein. Vor allem Kärnten, Salzburg, Oberösterreich, Tirol und Burgenland zeichnen sich durch einen viel zu langsamen Klimakurs aus. Während im Jahr 2014 noch über 600.000 Haushalte mit Öl heizten ist der Bestand um 35% zurückgegangen. 

In Wien sogar um minus 74 Prozent, gefolgt von Burgenland (-46%), und der Steiermark (-42%). In Niederösterreich ist sogar die gänzliche Abkehr von Ölheizungen ab 2019 geplant. Dafür bedarf es allerdings auch zusätzliche Regelungen für Heizungssanierungen. Ein eher schlechteres Ergebnis gibt es in Sachen Erdgas. Dessen Anteil sank in den Bundesländern von 25% nur auf 24% im vergangen Jahrzehnt. In einigen Regionen seien Gasheizungen sogar mehr geworden. Aus diesem Grund gibt es großen Handlungsbedarf, um Klimaziele zu erreichen. Das betrifft nicht nur die Reduzierung von Öl- und Gasheizungen, sondern auch umfassende thermische Sanierungsmaßnahmen von Gebäuden.

Diese News wurde von der all-in-one Gebäudeverwaltung GmbH, einem Unternehmen der Limberg Real Estate Group, zur Verfügung gestellt. Weitere Information dazu finden Sie bitte hier.