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Prognoserechnungen für das Finanzamt

Die Anschaffung einer Immobilie bedeutet hohe Initialkosten. Diese können bzw. müssen steuerlich gesehen auf mehrere Jahre verteilt werden. Ein anfängliches Investment in die neu geschaffene Einnahmequelle lässt sich aber oft nicht vermeiden. Um diesen Verlust mit anderen AbschreibungEinkünften gegenrechnen zu können ist es daher notwendig, dem Finanzamt vorzuweisen, dass die Immobilie langfristig gesehen über einen absehbaren Zeitraum einen Gewinn erwirtschaften wird. Hierfür vorgesehen ist eine sogenannte Prognoserechnung, die dem Finanzamt vorlegt werden sollte. Aus dieser muss hervorgehen, dass im absehbaren Zeitraum von ca. 20 Jahren (max. 23 Jahren) ein Gesamtüberschuss erzielt werden kann. Die Hochrechnung muss plausibel und nachvollziehbar sein. Folgende Mindestanforderungen sind an eine Prognoserechnung zu stellen:

  • zwingende Miteinbeziehung aller Jahre der Betätigung
  • Ansatz von Instandhaltungs-, Instandsetzungs- bzw. Reparaturaufwendungen (VwGH 31. 5. 2006, 2001/13/0171)
  • Ansatz der Absetzung für Abnutzung ab Erwerb des Gebäudes

Autorin: Christa Reisenbichler/ all-in-one Gebäudeverwaltung GmbH