Streitfall: Kann die Kündigung des Mietvertrags durch positive Verhaltensänderung aufgehoben werden?

712477_web_r_k_b_by_rainer_sturm_pixelio-de_Seine Nachbarn kann man nicht auswählen, aber wenn es dann zu unliebsamen Störungen der Nebenwohnung kommt muss man es keineswegs dulden. Immer wieder sorgen verschiedene Verhaltensweisen in Mietshäusern für Streitigkeiten, die bis zum Verlust der Wohnung führen können. Denn unleidliches Verhalten ist laut MRG, § 30 Abs 2 Z 3 nicht erlaubt. Neue Fälle führen allerdings immer wieder zu neuen Regelungen, wie aus einem aktuellen OGH Urteil hervorgeht. Ihre all-in-one Gebäudeverwaltung hat die Neuigkeiten für Sie parat:

Kürzlich kam es in einem Wiener Gemeindebau zu Auseinandersetzungen zwischen Nachbarn, die letztlich zur Aufkündigung des Mietvertrages führte. Nachdem die Nachbarin selbst allerdings auszog und es keinerlei Zwischenfälle der Unruhestifter mehr gab musste sich der OGH nun mit der Frage beschäftigen, ob ein Mieter nach der Veränderung seines unzulässigen Benehmens doch in der Wohnung bleiben darf. Das Höchstgericht entschied in diesem Fall, dass der Mieter bleiben kann. Dementsprechend ist das Gesamtverhalten ausschlaggebend. Dennoch kann  dies nur im Einzelfall beurteilt werden.

Diese News wurde von der all-in-one Gebäudeverwaltung GmbH, einem Unternehmen der Limberg Real Estate Group, zur Verfügung gestellt. Weitere Information dazu finden Sie bitte hier.