Substandardwohnung: prekäre Wohnverhältnisse in Wien

628126_web_r_k_b_by_wefoco_pixelio-de_Eine Toilette am Gang, die man mit mehreren Hausbewohnern teilt, eine Dusche inmitten der Küche, keine normale Wassenentnahmestelle, ein Gasherd angeschlossen an eine Glasflasche. Prekäre Wohnverhältnisse werfen einige Fragen auf: Ist das denn erlaubt? Heutzutage gibt es das noch? Ja – und zwar über 10.000 solcher Wohnungen gibt es offiziell alleine in Wien. Der Wohnungsmarkt einer Großstadt steckt voller Überraschungen. Hinter älteren Wiener Fassaden verbirgt sich oft unglaubliches, das einen wieder zurückdenken lässt an eine längst vergangene Zeit. Ihre all-in-one Hausverwaltung klärt auf:

Ungefähr einen Prozent des Wohnungsgesamtbestandes machen Substandardwohnungen in der Hauptstadt Österreichs aus. Experten zufolge sei die Dunkelziffer allerdings äußerst hoch. Das betrifft insbesondere sanierungsbedürftige Altbauwohnungen der Kategorie D. Wirft man einen Blick hinter die prunkvollen DG-Ausbauten in den Innenstadtbezirken so zeigt sich ein anderes Bild der Wohnungszustände Wiens.

Zu finden seien Substandardwohnungen überwiegend im 14., 15., 16., und 17., Bezirk. Dabei sei es vor allem die Bürokratie, die einer Sanierung oft im Weg steht. Dennoch sind Vermietungen derartiger Wohnungen heutzutage eher die Ausnahme. Das Hauptproblem besteht zumal in der Erhöhung des Hauptmietzinses nach einer kostspieligen Haussanierung oder etwa verpflichteten Wärmesanierung (§18 des MRG). Eigentümer haben hier oft Erhöhungen veranlasst ohne jemals eine positive Veränderung am Bestandsobjekt durchzuführen.

Diese News wurde von der all-in-one Gebäudeverwaltung GmbH, einem Unternehmen der Limberg Real Estate Group, zur Verfügung gestellt. Weitere Information dazu finden Sie bitte hier.