Und tschüss! Kündigungsgrund Nichtbenützung der Wohnung: Wann ist dies zulässig?

221698_web_r_k_b_by_s._hofschlaeger_pixelio.de__1Viele Menschen pendeln berufsbedingt zwischen Wohnort und Bürostandort innerhalb Österreich hin und her. Dabei kommt es immer wieder vor, dass man beispielsweise vier Tage in der einen Stadt verbringt und nur die restlichen Tage in der Mietwohnung. Ist es zulässig eine gerichtliche Aufkündigung zu erhalten, wenn man nicht immer in der Wohnung lebt?

Ihre all-in-one Hausverwaltung hat die Antwort:

Eine Nichtbenutzung der Immobilie laut § 30 Abs. 2 Z 6 MRG gilt dann, wenn Sie den Wohnraum nicht aufgrund eines dringenden Wohnbedürfnisses regelmäßig nutzen. Damit eine Kündigung demnach zulässig ist erfordert es konkret zwei Negativvoraussetzungen: Einerseits wird die Wohnung nicht regelmäßig bewohnt, andererseits ist kein dringendes Wohnbedürfnis gegeben. Darunter fallen somit längere Kuraufenthalte oder berufliche Reisen nicht. In unserem anfangs dargestellten Beispiel, worin die Mietwohnung lediglich wenige Tage der Woche zu Wohnzwecken genutzt wird, ist eine regelmäßige Nutzung gegeben. Demnach erfüllt dies den Kündigungsbestand nicht.

Diese News wurde von der all-in-one Gebäudeverwaltung GmbH, einem Unternehmen der Limberg Real Estate Group, zur Verfügung gestellt. Weitere Information dazu finden Sie bitte hier.