Verhandelbare Preise?

A hand is drawing a growing line graph on the glass screen. New York City space on the background.Das große online-Suchportal willhaben.at hat jüngst eine Studie zu der Preisschere zwischen Angebotspreisen und tatsächlich letztlich erzielten (Kauf-)Preisen veröffentlicht, die interessante Ergebnisse offenbart hat. Für Wien zeigt sich, dass in den Bezirken 2., 8., 9., 10., 19. und 22. die Abweichungen am höchsten waren und jeweils zwischen 13% und 17% lagen. Im 11., 12., und 14. Bezirk waren hingegen – zumindest bei Eigentumswohnungen – die Abweichungen am geringsten. In der Analyse relativiert die Geschäftsführerin von My Broker Immobilien, Mag. Miriam Limberg, diese Ergebnisse aber: „Ich glaube, dass diese Ergebnisse auch stark von einzelnen, zufälligen Faktoren beeinflusst werden. So kann etwa ein großes Projekt mit zB 60 Wohnungen den Markt in die eine oder andere Richtung verzerren.“ Anders sei es kaum erklärlich, dass im 14. Bezirk die Preisschere bei Häusern sehr hoch ist, sogar den höchsten Wert in Wien hat (ca 47%), während die Preisschere im 14. Bezirk bei Wohnungen besonders niedrig ist (ca 2%). Mag. Limberg rät daher, sich nicht zu sehr auf derartige Studien zu verlassen, sondern eine Immobilie, die immer ganz individuell bewertet werden sollte, im Einzelfall von Experten bewerten zu lassen. My Broker steht dabei für eine kostenlose und unverbindliche Ersteinschätzung gerne jederzeit zur Verfügung.