Vermietung zum touristischen Zweck: Rechtsgrundlagen

737968_original_r_k_b_by_wilhelmine_wulff_pixelio.de_Die Buchung von Reisen hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert, weshalb das individuelle Wohnen in fremder Umgebung an Beliebtheit gewinnt. Internetplattformen wie Airbnb sind auf diesen Trend aufgesprungen und haben die Branche revolutioniert. Dabei können Privatanbieter ihre Wohnung oder ein Zimmer online stellen und vermieten. Doch darf das wirklich jeder? Ihre all-in-one Gebäudeverwaltung informiert über rechtliche Grundlagen:
Vorerst gilt es abzuklären, ob es zulässig ist seine eigene Wohnung für touristische Hintergründe zu vermieten.

Nicht jeder, der seine Wohnung über Internetplattformen vermietet, darf das überhaupt. So haben die Miteigentümer ein Wörtchen mitzureden oder womöglich auch der eigene Vermieter. Doch es sind noch andere Regeln einzuhalten. Hier wird zwischen dem Mieter oder Eigentümer des Objekts klar differenziert.

Hat man die Wohnung oder das Zimmer selbst gemietet so muss man die Regelungen des Mietvertrages beachten. Ist darin ein Untermietverbot festgeschrieben, ist es keinesfalls erlaubt die Wohnung weiterzuvermieten und kann im schlimmsten Fall sogar zur Kündigung führen. Besitzt man das zu vermietende Objekt jedoch selbst ist es oft ein Irrglaube zu meinen man könne es einfach an Touristen weitergeben. Laut Obersten Gerichtshofs (OGH) benötigt es jedenfalls die Einwilligung aller Miteigentümer. Außerdem ist man verpflichtet bei Gästen eine Ortstaxe einzufordern, welche an das Magistrat abzuführen ist (3,2% des Entgelts in Wien). Eine Gewerbeberechtigung ist im Regelfall jedoch nicht erforderlich.

Diese News wurde von der all-in-one Gebäudeverwaltung GmbH, einem Unternehmen der Limberg Real Estate Group, zur Verfügung gestellt. Weitere Information dazu finden Sie bitte hier.