Wenn alles vom Willen der Miteigentümer abhängt: nachträglicher Balkoneinbau

592835_original_r_k_by_susanne_wroblewski_pixelio.de_Ein gemütlicher Tag Zuhause hilft dabei die eigenen Batterien vollständig aufzuladen. Wäre da nur die Möglichkeit einer Freifläche, um sonnige Stunden am eigenen Balkon zu genießen. Doch nicht jede Wohnung verfügt auch über eine Loggia, einen Erker oder Balkon, weshalb viele über den nachträglichen Einbau nachdenken. Dies scheitert allerdings zumeist am Willen sämtlicher Miteigentümer des Hauses und ist somit alles andere als ein einfaches Unterfangen. Ihre all-in-one Gebäudeverwaltung informiert über die Rechtslage:

Die Vorgaben zur Errichtung von Balkonen an Bestandsgebäuden sind strikt und beinhalten die Notwendigkeit der Zustimmung aller Eigentümer.  Betrifft es noch dazu ein Objekt innerhalb einer Schutzzone so müssen auch Abstände zu angrenzenden Grundstücken miteinbezogen werden. Bei einer geringeren Entfernung als drei Meter ist nämlich auch die Einwilligung sämtlicher Eigentümer des Nachbarhauses erforderlich. Erst dann kann eine Genehmigung seitens der Baupolizei MA 37 erfolgen. Innerhalb Wiens verfügen lediglich rund 20% über einen eigenen Balkon. Dennoch zahlt sich die Investition trotz bürokratischer Hürden oftmals aus, da sich Immobilien mit Freiflächen leichter verkaufen lassen.

Diese News wurde von der all-in-one Gebäudeverwaltung GmbH, einem Unternehmen der Limberg Real Estate Group, zur Verfügung gestellt. Weitere Information dazu finden Sie bitte hier.