Wenn Grillen für zusätzlichen Zündstoff in der Nachbarschaft sorgt: Regelungsübersicht

618972_web_r_k_b_by_rainer_sturm_pixelio.de_Die sommerlichen Temperaturen bieten Anreize die Freizeit draußen im Grünen zu verbringen. Dabei wird der Garten zum alternativen Wohnzimmer umfunktioniert und die letzten Sommerstrahlen dieser Saison genossen. Doch gerade in Wien kann nicht jeder ein Stück Natur sein eigen nennen, weshalb viele alternativ am Balkon beim Grillen entspannen. Das sorgt allerdings oftmals für Zündstoff in der Nachbarschaft. Das reicht von Streitigkeiten über Rauch- und Geruchsentwicklung bis hin zum erzürnten Veganer. Ihre all-in-one Hausverwaltung informiert über gesetzliche Regelungen, die bei einem Grillfest auf der Terrasse jedenfalls einzuhalten sind:

Die allgemeine Grillerlaubnis auf dem Balkon ist gemäß § 364 Abs 2 ABGB zulässig. Dies gilt allerdings nur unter der Voraussetzung, dass es zu keiner Belästigung des Wohnumfeldes kommt, wie in etwa durch enorme Rauchentstehung und damit einhergehenden Gestank. Dieser darf nicht das ortsübliche Ausmaß übertreffen, weshalb auch festgelegte Ruhezeiten zwischen 22 bis 6 Uhr einzuhalten sind.
Werfen Sie vor der Grillfeier außerdem einen Blick in den Mietvertrag oder die Hausordnung, da hier ebenfalls dazugehörige Regelungen festgeschrieben sein können.
Grundsätzlich empfiehlt es sich beispielsweise einen Elektro-Grill anzuschaffen, da dieser im Vergleich zum Holzkohlegrill weniger Rauchentwicklung aufweist. Kommt es zu einer unerwarteten Rauchwolke, die sämtliche Nachbarn einhüllt, kann es zum Einschreiten der MA 36 als Feuerpolizei kommen. Achten Sie des Weiteren auf die Brandgefahr beim Grillen und haben stets einen Wasserbehälter zum Löschen parat.

Diese News wurde von der all-in-one Gebäudeverwaltung GmbH, einem Unternehmen der Limberg Real Estate Group, zur Verfügung gestellt. Weitere Information dazu finden Sie bitte hier.