Wenn sich mieten mehr auszahlt als kaufen: Immo-Markt Österreich

747668_web_r_k_b_by_andi_mattes_pixelio.de_Der Immobilienmarkt in Wien ist vor allem dafür bekannt, den höchsten Anteil an MieterInnen aufzuweisen. Zur Überraschung vieler ergeben aktuelle Auswertungen des Kauf-Miet-Indikators, dass sich mieten mehr lohnt als kaufen. Wie kann das der Fall sein? Ihre all-in-one Gebäudeverwaltung hat die Antwort:

Zurzeit ist es in den Landeshauptstädten Österreichs deutlich günstiger in einer Mietwohnung als in einer Eigentumswohnung zu leben. Die Rechnung bezieht sich auf die Anzahl der Jahre, die für den Kaufpreis einer Mietwohnung im Schnitt anfallen.

Somit wurde der durchschnittlichen Kaufpreis einer Eigentumswohnung mit der Jahresmiete einer Durchschnittswohnung gegenübergestellt. Während es in Salzburg im Jahr 2010 beispielsweise noch 25 Jahre waren, überbietet die diesjährige Studie mit 32 Jahren sogar Wien mit 31 Jahren. Das bedeutet, dass man in diesem Fall 32 Jahre lange im Schnitt eine Wohnung um den Kaufpreis von rund 300.000 Euro mieten könne. Eigentum kostet in Salzburg aktuell durchschnittlich rund 4.400 Euro pro m2 und vergleichsweise in Wien 4.000 Euro.

Günstiger ist es somit nur in St. Pölten oder Eisenstadt, die einen Wert zwischen 19 und 16 Jahren ausmachen. Im Vergleich sind diese Städte im Osten somit beinahe um die Hälfte günstiger als in Salzburg. Städte wie Graz, Linz, Klagenfurt oder Innsbruck befinden sich mit 16 bis 28 Jahren in der Mitte. Dennoch ist der Trend hin zu einer Eigentumswohnung stark spürbar, weshalb rund 50 Prozent in Österreich in ihrem eigenen Heim wohnen. Das lässt sich darauf zurückführen, dass ein Immobilienkauf oft nicht nur wirtschaftlich bedingt ist, sondern dass ebenso Emotionen eine wichtige Rolle spielen.

Diese News wurde von der all-in-one Gebäudeverwaltung GmbH, einem Unternehmen der Limberg Real Estate Group, zur Verfügung gestellt. Weitere Information dazu finden Sie bitte hier.