Wenn zu hohe Pflanzen die letzten Sonnenstrahlen rauben: Rechtslage

thumbnail_607757_web_r_k_b_by_cornelia_menichelli_pixelio-de_Es sind gerade die letzten wärmenden Sommerstrahlen, die man auf der eigenen Terrasse genießen möchte. Doch wie kann man sich Abhilfe verschaffen, wenn dieser Genuss durch zu hohe Pflanzen des angrenzenden Nachbars einfach abgeschottet wird? Ihre all-in-one Hausverwaltung berichtet über eine mögliche Lösung des Problems:

Kommt es zur Verdunkelung Ihres Wohnumfeldes durch Pflanzen oder andere Gegenstände Ihres Nachbars so ist ein klärendes Gespräch zu Beginn ratsam und oftmals auch die schnellste Variante, um unnötige Kosten zu vermeiden.

Führt auch dies zu keiner Einsicht des unliebsamen Nachbarn hilft nur eine Unterlassungsklage über einen Antrag beim Bezirksgericht. Gerade der Entzug von Licht sorgt für erhebliche Minderung der Lebensqualität und wird dementsprechend als negative Immissionen gewertet. Dies darf keineswegs das ortsübliche Maß überschreiten und ihr Wohnumfeld nachweislich beeinträchtigen.

Inwieweit der eigene Nutzungsspielraum eingeschränkt wird, muss je nach Einzelfall überprüft werden. Dringt somit kein Sonnenlicht von außen in Ihre Wohnung, was auch tagsüber eine künstliche Beleuchtung erfordert, so kann dies durchaus einer Unzumutbarkeit entsprechen. Handelt es sich allerdings um geschützte Pflanzenarten besteht kein Anspruch auf Unterlassung. Nichtsdestotrotz empfiehlt sich stets eine außergerichtliche Einigung mit dem Nachbarn.

Diese News wurde von der all-in-one Gebäudeverwaltung GmbH, einem Unternehmen der Limberg Real Estate Group, zur Verfügung gestellt. Weitere Information dazu finden Sie bitte hier.