Wie viel Weihnachtskitsch muss man aushalten? Nachbarschaftsstreit und Rechtslage.

100394_web_r_k_by_henrik_g-_vogel_pixelio-de_Ach, die ganze Stadt ist umhüllt vom funkelnden Weihnachtsschmuck während man sich von der Masse am Weihnachtsmarkt mitziehen lässt und die  gefrorenen Hände am Glühwein oder punschartigen Zuckerwasser aufwärmt. Aus den Lautsprechern schallt es „White Christmas“ obwohl jeder froh ist, dass es keinen braunen Schneematsch auf den Straßen der Stadt gibt. Es weihnachtet wieder in Wien. Dabei fragen sich viele allerdings wieviel Weihnachtskitsch kann die Nachbarschaft eigentlich ertragen?
Es steht jedem Mieter und Eigentümer natürlich frei ihren Wohnbereich nach eigenem Belieben zu dekorieren. 

Überschreitet man allerdings eine gewisse Grenze so wird es durchaus auch als störend empfunden, wenn bunte Lichterketten des Nachbars das eigene Zimmer erstrahlen lassen. Ihre all-in-one Gebäudeverwaltung informiert, worauf Sie jedenfalls Rücksicht nehmen sollten:

Laut § 364 Abs 2 ABGB gilt ein Lichteinfall als sogenannte “mittelbare Immission”. Im Streitfall kann man den Nachbarn demnach auf Unterlassung der Weihnachtsbeleuchtung zu klagen, insofern als der Lichteinfall tatsächlich das ortsübliche Maß übersteigt und dadurch eine Benutzung des Grundstückes beeinträchtigt.
Kann man nachweisen, dass die Weihnachtsdekoration lediglich angebracht wurde um den Nachbarn bewusst zu verärgern kann es zu einer unmittelbaren Zuleitung kommen. Im Regelfall ist eine normale Weihnachtsbeleuchtung dennoch schwer anzufechten, egal wie hässlich, kitschig und prunkvoll sie einem auch erscheinen mag. Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Dennoch sollte man sich von derartigen Dingen keineswegs die Adventwochen verderben lassen. Ihre all-in-one Hausverwaltung wünscht eine schöne Adventzeit!

Diese News wurde von der all-in-one Gebäudeverwaltung GmbH, einem Unternehmen der Limberg Real Estate Group, zur Verfügung gestellt. Weitere Information dazu finden Sie bitte hier.