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Wiener Bauordnungsnovelle – Was ist neu?

Ende November 2018 wurde im Wiener Landtag die Novelle der Wiener Bauordnung beschlossen.

Ein Thema davon betrifft das Verbot gegen die kurzzeitige Untervermietung. Ab März 2019 soll dies nämlich in Kraft treten und somit dem Wohnungsvermittler “Airbnb” damit ein Ende setzen. Grund dafür ist, dass viele (Privat-)Personen in “Airbnb” die Möglichkeit sehen durch die Untervermietung Geld zu verdienen.

Grundsätzlich muss für die kurzzeitige Vermietung an Touristen zuerst geprüft werden, ob die konkrete Wohnung dem Mietrechtsgesetz voll, teilweise oder gar nicht unterliegt. Unterliegt die Wohnung nicht dem Mietrechtsgesetz, ist ein Untervermietung für touristische Zwecke nicht erlaubt, sofern dies nicht ausdrücklich im Mietvertrag durch ein Verbot untersagt wurde.

Wiener Bauordnungsnovelle | Limberg Real Estate Group

Unterliegt die konkrete Wohnung dem Mietrechtsgesetz, kann der Vermieter den Hauptmietvertrag aufkündigen, wenn die Wohnung zur Gänze untervermietet wird oder gegen einen unverhältnismäßig hohen Untermietzins teilweise untervermietet wird.

Bei Wohnungen, die der vollen bzw. teilweisen Anwendung des Mietrechtsgesetzes unterliegen, ist dies verboten. Dies gilt, auch wenn diese im Mietvertrag gsestattet ist.

Vermieter sind dazu berechtigt, den Hauptmietvertrag bei gänzlicher Untervermietung und Untervermietung zu einem unverhältnismäßig hohen Mietzins von Wohnungen, die dem Mietrechtsgesetz unterliegen, aufzulösen. Vermieter haben ebenfalls die Möglichkeit hier auf Unterlassung der Untervermietung zu klagen.

Kontaktieren Sie uns gerne hier, falls Sie noch weitere Fragen haben!

Bild: pixabay.com