Wohnbauförderung und Wohnbeihilfe: Verteilungskriterien

fassade_0Objektförderungen in Österreich werden grundsätzlich als hoch bemessen angesehen. Doch kommt die finanzielle Unterstützung auch bei unteren Einkommensschichten an? Ihre all-in-one Hausverwaltung berichtet über Maßnahmen der Wohnbauförderung hierzulande:

Wie bereits in einigen Studien hervorging, wird das Fördersystem in Österreich oftmals anhand ungerechter Verteilungskriterien charakterisiert. Diese Ergebnisse werden nun auch vom Wifo bestätigt. Ein wesentlicher Grund dafür stellen die relativ hoch bemessenen Einkommensgrenzen dar, weshalb Unterstützung vor allem auf Personen die der mittleren oder höheren Schichte angehören entfällt.

Prozentuell gesehen betrifft dies nahezu 28% der MieterInnen in Genossenschaften, die zum obersten Einkommensdrittel gehören.

Grundsätzlich werden 3 Mrd. Euro in die heimische Wohnbauförderung gesteckt, wobei diese Summe zu 70% für Haushalte, die sich über dem Medianeinkommen befinden, dienlich ist. Ein etwas anderes Ergebnis ergibt sich aus der Wohnbeihilfe, wobei diese bis zu 90% nur Haushalten unter dem Medianeinkommen geboten wird. Nichtsdestotrotz ist deutlich ersichtlich, dass Wohnbeihilfe nicht das einzige Mittel am Wohnungsmarkt darstellt und es weitere unterstützende Strategien braucht, um auch den vorausprognostizierten Bevölkerungszuwachs zu meistern.

Diese News wurde von der all-in-one Gebäudeverwaltung GmbH, einem Unternehmen der Limberg Real Estate Group, zur Verfügung gestellt. Weitere Information dazu finden Sie bitte hier.