Zoff um tierische Mitbewohner: Zivilrechtsweg bei Lärmbelästigung

767373_web_r_k_b_by_denise_pixelio.de_Lautes Gejaule, Winseln und Jammern aus der Nachbarswohnung kann so manche schlaflose Nächte bedeuten. Kommen Sie aufgrund von nicht zu bändigenden Haustieren Zuhause nicht mehr zur Ruhe führt das zu unnötigen Stress. Dennoch entscheiden sich viele für einen Hund anstelle einer stummen Schildkröte. Ihre all-in-one Hausverwaltung hat einige Tipps für Sie parat, um Nerven zu schonen:

Als ersten Schritt empfiehlt sich immer das klärende Gespräch, das den Nachbarn auf den unzumutbaren Lärmpegel des Hundes, Vogels oder anderen Tierart aufmerksam macht.

Kommt es allerdings zu keiner Einsicht führt kein Weg an einem Zivilrechtsweg vorbei. Als Grundlage dient hierfür ein über das ortübliche Maß hinausgehender Lärm, der die Wohnqualität nachweislich beeinträchtigen muss. Ist dieser Umstand gegeben so besteht Unterlassungsanspruch, wobei das Bellen des Hundes beispielsweise als verursachte Immissionen zu werten ist.

Kommt es zu unerträglicher Lärmentstehung zwischen den Nachtruhezeiten von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr kann ebenfalls eine Strafe geltend gemacht werden. Kommt es trotz Verurteilung zu keiner Besserung kann es sogar zu einer Kündigung des Mietvertrages führen. Sorgen Sie dementsprechend dafür, dass Ihre tierischen Mitbewohner das ortsübliche Ausmaß an Lärm nicht überschreiten.

Diese News wurde von der all-in-one Gebäudeverwaltung GmbH, einem Unternehmen der Limberg Real Estate Group, zur Verfügung gestellt. Weitere Information dazu finden Sie bitte hier.