Zwangspause für Erhöhung der Mietrichtwerte: Ersparnis für 300.000 Haushalte Österreichs

593800_web_r_k_b_by_juergen_jotzo_pixelio.de_Grundsätzlich wäre die Erhöhung der Mietrichtwerte im April fällig gewesen, wie alle zwei Jahre je nach Inflationsrate, wohingegen vom  Ministerrat nun dessen Aussetzung beschlossen wurde. Ihre all-in-one Hausverwaltung berichtet:
Das sogenannte Richtwertgesetz gilt für Altbaumietverträge, welche ab 1. März 1994 abgeschlossen wurden sowie Wiener Gemeindewohnungen ab 2004. Fällt die Mietrechtwerte Erhöhung in diesem Jahr aus so sind rund 300.000 Haushalte davon betroffen – zwei Drittel davon in Wien – und können  im Schnitt mit einer Ersparnis von 150 Euro pro Jahr rechnen.

 

Die letzte Anhebung um 4,7 Prozent gab es 2014 und hätte heuer rund 2,5 Prozent betragen. Aktuell beträgt der Richtwert in Wien 5,39 Euro pro m2.
Was auf den ersten Blick für viele erfreulich klingt wird von einigen Experten jedoch stark kritisiert. Immerhin könnte dies langfristig betrachtet den Erhaltungszustand der Immobilien verschlechtern. Dies wird von einer zunehmenden Besorgnis untermalt, dass Investitionen in Häuser künftig zu kurz kommen könnten. Im Gegenzug dazu argumentieren andere hingegen für diese geplante Maßnahme, die als Dämpfung der Mietpreise umgesetzt werden soll. Dies würde insbesondere die finanzielle Situation vieler Mieter deutlich stärken.

Diese News wurde von der all-in-one Gebäudeverwaltung GmbH, einem Unternehmen der Limberg Real Estate Group, zur Verfügung gestellt. Weitere Information dazu finden Sie bitte hier.